Umgang mit lückenhafter und fehlerhafter Ausschreibung



Wesentliche Seminarinhalte

  • Vermeidbare und unvermeidbare Lücken in der Ausschreibung -die praktischen Konsequenzen
  • AGB und unwirksame Bauvertragsklauseln (trotz Individualvereinbarung!)
  • Unklare Leistungspositionen können versteckte Preisvereinbarungen sein!
  • Die wesentlichen Unterschiede im Vorgehen bei Ausschreibungen nachVOB/A, im Geschäftsverkehr ohne VOB/A (z.B. zum GU) und beim Verbraucher
  • Mitbewerber geben ein nicht auskömmliches Angebot ab - wie reagiere ich richtig!
  • Standardabläufe helfen gegen das Vergessen
  • Wann ist die Kalkulation "ins Blaue" notwendig und wann sinnvoll?
  • Spekulationsangebote -wann möglich, wann gefährlich?
  • Hinweispflichten des Unternehmers -wo ist die Grenze?
  • Gibt es sittenwidrig überhöhte Einheitspreise? Wie verhalte ich mich bei diesem Vorwurf?
  • Taktisches Vorgehen zur Begründung und Durchsetzung der Nachträge
  • Ein schlechter Preis muss bei Mehrmengennicht mehr schlecht bleiben
  • Erste Erfahrungen aus den Änderungen im Bauvertragsrecht ab 1.1.2018 zur Angebots-und Nachtragskalkulation
  • 100 % Risiko oder 80 % Abschlagszahlung bei strittigen Nachträgen - wann wende ich welchen Weg an?
  • Der "Dauerbrenner": Nachträge selbstverständlich auch bei Pauschalpreisen - das Kalkulationsverfahren bestimmt die Preisbildung

Musterbriefe und Rechtsquellen im umfangreichen Seminarmaterial sollen bei der Umsetzung helfen.

 

Nutzen

Ausschreibungen sind häufig ungenau oder unvollständig. Berücksichtigt der solide kalkulierende Unternehmer alle Lücken und Fehler in seiner Kalkulation, ist er im Vergleich zu anderen Bietern zu teuer und bekommt den Auftrag nicht. Lange hat sich die Rechtsprechung mit der Frage schwer getan, wie weit die Hinweispflicht des Unternehmers vor Vertragsabschluss geht. Nun sind die Grenzen etwas klarer und damit besteht die Möglichkeit einer rationellen Angebotskalkulation bei Vermeidung unnötiger Risiken und Verluste. Das betrifft vor allem die Frage, ob notwendige Mehr-und Zusatzleistungen, die im Vertrag fehlen, vom Auftraggeber vergütet werden müssen oder nicht.

Außerdem gibt es wesentliche Unterschiede im Vorgehen bei Ausschreibungen nach VOB/A, im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen und bei Verträgen mit dem "Verbraucher". Insbesondere bei Leistungsbeschreibungen durch den Unternehmer sind ab 1.1.2018 vermeidbare Fallen entstanden. Erste Erfahrungen aus der Praxis geben Handreichungen zur Vermeidung von Verlusten aufgrund der neuen Rechtslage.

Servicegesellschaft der Bauwirtschaft mbH

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