Professioneller Umgang mit Bauablaufstörungen



Wesentliche Seminarinhalte

 

  • Arten von Behinderungen der Arbeiten
  • Behinderungsanzeigen können nicht nachgeholt werden
  • Ende der Schutzpflicht des Auftragnehmers bei Unterbrechungen rechtssicher gestalten!
  • Bestimmung behinderungsbedingter Mehrkosten im Unternehmen
  • Notwendige Nachweise im Streitfall – wer muss was beweisen?
  • Praktische Erfahrungen zu dem seit 1.1.2018 geltenden Anordnungsrecht des Auftraggebers zum „Werkerfolg“ – ist „Werkerfolg“ auch der Fertigstellungszeitpunkt?
  • Beschleunigungsvergütung als Nachtragsangebot oder durchsetzbarer Anspruch aus dem Werkvertragsrecht?
  • Berechnung von Beschleunigungsvergütungen
  • "Tatsächlich erforderliche Kosten“ berechnen und einfach durchsetzen – das Lösen von der Urkalkulation bei gestörten Bauabläufen
  • Wann hat der Unternehmer welche Rechte und welche Pflichten
  • Die „Unzumutbarkeit“ nach BGB § 650b – was muss der Unternehmer unbedingt wissen und tun?
  • Verschiedene Zeitläufe bei Behinderungen
  • Rechtssichere Handlungsweisen zur Abwehr von Vertragsstrafen
  • Abrechnungsarten und Rechnungslegung überdenken?
  • Behinderungsbedingte Mehrkosten gegen Minderungen aus Mangelrügen aufrechnen – eine zu wenig genutzte Möglichkeit bei der Abnahme.

 

Nutzen

Behinderungen der Bauarbeiten gehören zum Alltag auf den Baustellen. Selbst wenn es gelingt, eine Behinderung rechtssicher geltend zu machen, bereitet die Berechnung der behinderungsbedingten Mehrkosten und die Abschätzung der Auswirkungen auf den Gesamtablauf vielen Technikern erhebliche Schwierigkeiten. In diesem Seminar werden zunächst die Möglichkeiten der rechts-sicheren Bestimmung behinderungsbedingter Mehrkosten dargestellt. Selbst wenn es nicht Absicht des Unternehmers ist, diese mit aller Konsequenz geltend zu machen, sollte die Größe allen Beteiligten klar sein. Gleiches gilt auch für die Bestimmung von Beschleunigungskosten. Hierzu sind in der ab 1.1.2018 gültigen Fassung des BGB neue Möglichkeiten geschaffen worden, die es rechts-sicher zu nutzen gilt. Nach dem Motto „tue Gutes und rede darüber“ sollten zumindest die im Unternehmen entstehenden Mehraufwendungen bekannt sein. Die Konsequenzen für den Bauablauf und den neuen Fertigstellungstermin werden detailliert aufgezeigt, um unberechtigte Vertragsstrafenforderungen abwehren zu können.

Die praktischen Handlungsweisen werden so behandelt, dass das erworbene Wissen nach dem Seminar sofort angewendet werden kann. Alle Inhalte werden anhand von Vordrucken, Musterbriefen, Arbeitsschemata und Beispielen erläutert.

 

Servicegesellschaft der Bauwirtschaft mbH

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