Nachtragsmanagement und Nachtragskalkulation



Wesentliche Seminarinhalte

  • Systematik der Vergütungsänderung
  • Die Aufwertung des Anschreibens bei Angebotsabgabe
  • Erkennen des Nachtrags und Ankündigung von Ansprüchen "dem Grunde nach"
  • Bauumstände - die häufig vergessene Komponente im Nachtragswesen
  • Handlungen des Architekten und die daraus entstehenden Konsequenzen
  • Unwirksame AGB
  • Nachtragsangebot oder Mehrkostenanmeldung? - die unterschiedlichen Vorgehensweisen beim Widerspruch des AG + Besonderheiten im Schriftverkehr mit dem Verbraucher
  • Die richtige Anspruchsgrundlage führt zum richtigen Preisniveau ... der schlechte Preis muss nicht schlecht bleiben!
  • Häufig vergessene Kalkulationselemente bei der Nachtragsbearbeitung
  • Die Ausgleichsrechnung im Einheitspreisvertrag -zwingend beim öffentlichen Auftraggeber
  • VOB/B nicht als AGB vereinbart ... Vor-und Nachteile für die Nachtragsberechnung nach den BGB-Regeln
  • Berechnung der tatsächlich erforderlichen Kosten und Forderung von 80 % in der Abschlagsrechnung auch im Streit über den Nachtrag
  • Ist eine Veränderung der Einzelkosten der Teilleistungen im Nachtrag möglich?
  • Nachtragsberechnung im Einheitspreisvertrag bei fehlenden Einheitspreisen für geänderte Leistungen
  • Differenzierte Zuschläge für Allgemeine Geschäftskosten - Vor- oder Nachteil?
  • Nachtragsberechnung im Pauschalvertrag
  • Was muss der Auftragnehmer und was muss der Auftraggeber im Streit beweisen?
  • Fehlende Offenlegung der Kalkulation durch den AN kann zum Totalverlust führen
  • Streichungen des AG - wie gehe ich damit um?


Nutzen

Das Durchsetzen von Nachtragsforderungen scheitert häufig an falsch vorgetragenen Anspruchs-grundlagenoder unvollständigen oder falschen Berechnungen. Der Auftraggeber hat ein leichtes Spiel, auch berechtigte Mehrvergütungsansprüche abzulehnen, wenn der Auftragnehmer Fehler in der Begründung und Berechnung von Nachtragsforderungen macht. Mitunter verliertder Unter-nehmer im Streit seinen gesamten (eigentlich berechtigten) Vergütungsanspruch, nur weil er seinen Anspruch nicht schlüssig aufbaut.

Das Ziel besteht in einer systematischen praxisgerechten Begründung von Nachtragsforderungen, der Bestimmung deszutreffenden Preisniveaus und einer dem jeweiligen Vertragstyp entsprechenden Berechnung der Nachtragsvergütung.

Die ab 1.1.2018 geltenden Veränderungen im Anordnungsrecht des Auftraggebers und der Nachtragskalkulation sowie die neuen Möglichkeiten der Abschlagsrechnung werden detailliert behandelt.

Die Teilnehmer erhalten ein umfangreiches Seminarmaterial mit Abrechnungsmustern auf der Grundlage der VOB/B und dem BGB.

Servicegesellschaft der Bauwirtschaft mbH

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